Über Aufklärung heute

In einer Diskussion auf Telepolis über wissenschaftliche und alternative Medizin berief sich Anatol Stefanowitsch vor ein paar Tagen auf die Aufklärung. Das provozierte mich zu einem Text in dem ich darzustellen versuchte was Aufklärung – entgegen den üblichen Missverständnissen – eigentlich ist und was sie heute leisten muss. Der Text ist heute bei Telepolis erschienen.

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7 Antworten auf Über Aufklärung heute

  1. beka sagt:

    Nicht schlecht, Herr Specht ;) .

    In der Ernährungswissenschaft gibt es eine ganz wichtige Regel: Man soll das, was einem schadet, weglassen, auch wenn es noch so gesund ist.

  2. Dr. Webbaer sagt:

    Es bleibt mir unklar, warum sich Hanno nicht den Testbedingungen unterwirft; seine Herangehensweise scheint durchaus wissenschaftlich. – Ansonsten: Anatol Stefanowitsch ist mir auch schon mehrfach übel aufgefallen…

  3. islandguy sagt:

    Was “die” wissenschaftliche Methode betrifft, gibt es m.E. zusätzlich noch zu sagen, daß sie immer mehr zur Ausschaltung von Wettbewerb und damit zur Schaffung eines Monopols misßbraucht wird. Diese Entwicklung sehe ich mit Sorge, umso mehr habe ich Ihren Artikel genossen.

  4. beka, den rat hätten Sie mir ja auch früher geben können ;-)

    Webbär, viele Kommentatoren haben mein Beispiel so ausgelegt dass die Eier sozusagen dem alternativen Medikament entsprechen und die Kunden den Patienten. Das passt dann natürlich nicht, weil ja nicht die Medikamente individuell behandelt werden, sondern die Patienten. Eine klinische Studie würde dann bedeuten, dass der Hanno die Eier nicht mehr individuell betrachten und behandeln kann. Der Hanno schaut sich jedes Ei (jeden Patienten) individuell an, der Stephano betrachtet alle Eier als gleich. Das optimal gekochte Ei ist die gelungene Behandlung, der genesene Patient.

    islandguy, das freut mich sehr.

    • Dr. Webbaer sagt:

      Jörg, so wie Hanno beschrieben ist, könnte er sich der Studie unterwerfen; er müsste aber auf die manuelle Handhabung der Eier bestehen können.

      Die Kommentatorik beim in dieser Hinsicht legendären Heise-Verlag habe ich kurz geprüft, Du bist da nicht zu beneiden. Aber Du stehst ja auf sowas. :-)

      So kann man, wenn man will, jedenfalls Böses aus dem Artikel herauslesen – dabei wäre Anatol Stefanowitsch aus verschiedenen, auch im Artikel beschrieben Gründen, es gibt noch ein paar mehr, auf das Beste zu grillen gewesen ohne dieser Allegorie. – Wie Kollege Stefanowitsch seine Analysen betreibt, ist ja schon sehr angreifbar, dezent formuliert.

      • Webbär, meine Absicht war nicht, irgend jemanden persönlich anzugreifen oder zu “grillen”, ich habe über Aufklärung geschrieben. Anatol Stefanowitsch schätze ich in seinen sprachwissenschaftlichen Texten sehr, sonst kenne ich nichts von ihm außer den text bei telepolis, der Anlass für meinen Exkurs zu Kant war. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen und ich möchte auch darum bitten, persönliche Angriffe zu unterlassen. An solchen Spielchen bin ich nicht interessiert.

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