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März 2011, Page 2

Atomkraft. Ja, bitte.

In Japan hat eine unvorstellbare Naturkatastrophe stattgefunden, die wahrscheilich mehr als zehntausend Todesopfer gefordert. Ein Erdbeben, das Energien freigesetzt hat, die die Fähigkeiten der Menschen als lächerlich erscheinen lassen, hat Meisterwe…

Ein bisschen Krieg

heißt jetzt „Flugverbotszone“. Der Westen – jedesmal, wenn ich diesen Ausdruck lese oder höre, frage ich mich: wer ist das eigentlich – erwägt die Einrichtung einer Flugverbotszone über Lybien, um die Aufständischen zu unterstütze…

Tragische Helden

Eine Woche intensiver Beschäftigung mit der Band “Wir sind Helden” liegt hinter mir, angeregt und maßgeblich begleitet durch eine nahestehde Kritikerin meines Artikels “Keine Helden”. Ich habe Musik gehört, Musikvideos, Dokum…

Die Last des Sprechens

Worum geht es in dem Oscar-prämierten Film “The King’s Speech”? Geht es um die Geschichte einer Heilung, um das Verhältnis des machtlosen modernen Königs zu seinem Volk? Mir zeigte der Film vor allem die Verletzlichkeit einer moder…

Spuren (2.Antwort)

Spuren sehen wir dort, wo wir deuten. Sie sind uns Hin-deutung auf etwas. Ob ein Etwas eine Spur ist, ob sie vom Verschwinden bedroht ist, oder Hoffnung auf ihr Verschwinden weckt, hängt allein vom Deutenden ab:

Spuren (Derrida) 2

Unsere ganze kulturelle Welt scheint aus Spuren zu bestehen, aus Resten und Zeichen unserer Tätigkeit. Es gibt nichts, das nicht Spur ist, nichts, das keine Spuren trägt. Spuren die Spuren tragen und dadurch selbst verschwinden. Derrida schreibt in &…

Spuren (eine Antwort)

Spuren sind Zeichen eines abwesenden Anwesenden oder auch eines anwesenden Abwesenden. Der Photograph sucht die Spuren der Dinge im Licht und die Spuren des Lichtes in den Dingen. Die Zeichen, nicht die Wesen sind sein Metier:

Spuren (Derrida) 1

Mit diesem Eintrag beginnt eine Serie von Foto-Experimenten. Erklärungen gibt es keine, aber Kommentare sind sehr erwünscht. Spuren (Derrida) 1 Größere Version

Nachschlag: Das Auge der Giraffe

Die Giraffe ist nicht nur für ihren langen Hals und ihre langen Beine berühmt, sondern auch über die Schönheit ihrer Augen wird Superlatives berichtet. Die Journalistin Lynn Sherr (1997) die sich in ihrem Buch »Tall Blondes. A Book about Giraffes