Paradeopfer verteidigt seine Privatsphäre

Eisbären waren als imposante, am Leben in eisigen Polargebieten angepasste Landraubtiere schon immer eine außerordentliche touristische Attraktion. Heute müssen sie zudem als Paradeopfer herhalten, das von den Folgen des anthropogenen Klimawandels arg bedroht sein soll. Doch Eisbären sind keine friedlichen Klimabotschafter, sondern gefährliche Raubtiere. Erst kürzlich hat ein hungriger Eisbär in Spitzbergen eine campende Schülergruppe attackiert und dabei einen Jungen getötet und weitere Jugendliche z. T. schwer verletzt, bevor er erschossen werden konnte.

Dieser Eisbär, der sich mit dem Stativ eines Fotoapparates davonmacht, erscheint eher spaßig, weil es so aussieht, als wolle er sich selbst als Fotograf versuchen oder durch den Diebstahl das Recht auf seine arg strapazierte Privatsphäre verteidigen. Tatsächlich konnte sich die Besitzerin des Stativs nur knapp vor dem neugierig heranstürzenden Eisbären in einem bereitstehenden Truck flüchten. Der Eisbär verlor dann später das Interesse an dem Gestell. Allerdings musste das arg ramponierte Spitzenmodell aus Karbonfaser zur Reparatur in eine Fachwerkstatt geschickt werden.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.